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Dorint Airport-Hotel Zürich
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Dorint Airport-Hotel Zürich
Riethofstrasse 40
CH-8152 Opfikon-Glattbrugg
Schweiz
Reservations Manager:
Herr Markus Dodier
reservierung.zuerich(at)dorint.com

Fliegender Bob „Wölklein“ begrüßt die Gäste

Das Kunstwerk mit bewegter Geschichte hängt in der Lobby

 

Wer das neue Dorint Airport-Hotel Zürich betritt, blickt unweigerlich nach oben. Grund ist die ungewöhnliche Architektur der Lobby: Großzügig wurde hier auf Zwischendecken verzichtet, so dass der Blick ungehindert gen Himmel geht. Hingucker ist das Kunstwerk „Fliegender Bob“, das über den Köpfen der Gäste schwebt. Mit seiner leuchtend weiß-roten Lackierung, dem Schweizer Kreuz und den glänzenden silbernen Flügeln sieht „Wölklein“ aus wie neu.

Doch der Zweier-Bob hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Mitte der 1990er Jahre wurde der Rennbob im italienischen Cortina d’Ampezzo entwickelt und gebaut. Das Hightech-Sportgerät kam sowohl bei der Schweizermeisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft 1996 in St. Moritz zum Einsatz. Später diente der Bob jungen Fahrern als Trainingsgerät. Wegen seiner blauen Lackierung erhielt er den Spitznamen „Wölklein“. Viele der heutigen Schweizer Bobstars, zum Beispiel Fabienne Mayer, Gregor Baumann und Beat Hefti, haben auf diesem Bob ihre ersten Fahrten absolviert. Nach rund 1.000 Einsätzen, bei denen er auch schon mal auf der Seite durchs Ziel schoss, hatte „Wölklein“ ausgedient.

Doch seine Geschichte geht weiter: Auf der Suche nach einem Blickfang für die Hotellobby kam E. Ulrich Schweitzer, Leiter Unternehmensentwicklung der Neue Dorint und verantwortlich für das Dorint Airport-Hotel, die Idee für den fliegenden Bob. Inspiriert wurde er dabei vom Aktionskünstler HA Schult, der einmal ein Auto als goldenen Vogel gestaltete. Das Kunstwerk steht heute auf dem Dach des Stadtmuseums in Köln. In der Dom-Stadt hat auch die Neue Dorint GmbH ihren Sitz.

Für Schweitzer ist der Bob ein Synonym für die Schweiz, denn hier wurde die Wintersportart Ende des 19. Jahrhunderts erfunden. Auch deshalb bekam der Bob eine neue Lackierung in den Schweizer Landesfarben. Um eine Verbindung zum Standort des neuen Dorint Hotels zu schaffen, erhielt „Wölklein“ dann noch die zwei silbernen Flügel. Ihre Form entspricht den Flügeln des historischen Frachtflugzeugs Junkers (JU52). Sie wurden im Maßstab 1:15 nachgebaut. Unterstützt wurde Schweitzer bei seiner Idee vom Bauherren des Hotelprojektes, dem Turinta AG Fonds. Er finanzierte die Umgestaltung zum „Fliegenden Bob“, half tatkräftig bei der Umsetzung und schenkte das Kunstwerk Dorint zur Hotel-Eröffnung.

„Der Bob hat jetzt zu seiner letzten Landung angesetzt und schwebt mit silbernen Flügeln wie ein Wölklein an der Decke im Dorint Airport-Hotel am Flughafen Zürich“, sagt Schweitzer. Hier begrüßt er künftig die anreisenden Gäste – schade ist nur, dass er nicht von seiner bewegten Geschichte erzählen kann.